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Dyslalie

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Dyslalie

Findet sich der Begriff Dyslalie (Stammeln) auf Ihrer Verordnung, meint dies eine Störung der Aussprache, d.h. eine
phonetische bzw. Artikulationsstörung.

Einzelne Laute oder Lautverbindungen fehlen oder werden falsch gebildet sowie durch andere ersetzt, so die derzeit
noch gebräuchlichste Definition.

Häufig diagnostiziert wird ein Sigmatismus, d. h. Lispeln, bei dem /s/ betroffen ist. Schetismus, der für eine Störung
bei der Bildung des /sch/ steht, kommt jedoch auch oft vor. Das gilt auch für Störungen bei der Bildung
von /k/ (Kappazismus) und /g/ Gammazismus. Zudem können  /r/ (Rhotazismus) sowie alle anderen Laute betroffen
sein. Begriffe wie diese können Sie auf ggf. auf Ihrer Verordnung finden.

Es kann aber auch “phonetisch.phonematische/phonologische Störung” vermerkt sein
(s. hierzu auch Sprechentwicklungsstörung  und Sprachentwicklungsverzögerung).

Phonologisch/phonematisch bedeutet hier neben “phonetisch” (s.o.), dass bestimmtein der Sprachentwicklung des
Deutschen vorkommende Prozesse wie Vorverlagerung von k/g (z.B. dann statt “Kanne” “Tanne”) oder Reduzierung
von Mehrfachkonsonanz (z.B. “Fasche” statt “Flasche”) vom Kind noch nicht abgeschlossen sind, es damit ggf. in
seiner Entwicklung zeitlich mehr oder weniger stark zurückliegt (s. hierzu Sprechentwicklungsstörung).

Eine phonetische Störung ist oft gekoppelt an eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwäche der Mundmuskulatur
(s. auch Myofunktionelle Störung) sowie des Empfindungs- und Koordinationsvermögens
(taktile und taktil-kinästhetische Wahrnehmung). Insb. auch bei der phonologischen Störung hat es jedoch,
zumindest zeitweise, eine Einschränkung des Hörvermögen gegeben. Und es tritt häufig eine Problematik auf der
Ebene der Hörverarbeitung auf (s. Auditive Wahrnehmung).


Wann sollte mit einer logopädischen Therapie begonnen werden:

  • Wenn Ihr Kind ein oder mehrere Laute/Lautverbindungen nicht korrekt spricht

      bzw. ersetzt und Sie keinerlei Fortschritte feststellen können.

  • Wenn Ihr Kind zusätzlich in den ersten Lebensjahren häufig an Mittelohrentzündungen erkrankte.



  • Wenn Ihr Kind für Sie und Ihre bzw. seine Umwelt schlecht bis kaum zu verstehen ist.



  • Wenn es Sprechen und Kommunikation zu vermeiden beginnt.


 
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